Client
WeinWert S.L.
vertrieb@wein-wert.com
Tel. (+34) 696 003 129
Category
Lifestyle
Social Media

WeinWert schafft Erlebniswelt

Winzer gibt es viele auf der Insel. Sie verkaufen Wein.
Doch nur einer bringt den gesamten Weinberg zum Kunden.

Mit Ebbe und Flut, Watt und Platt, konnte sich Henri Fink offenbar nie so recht anfreunden. Also zog es den gebürtigen Norddeutschen zunächst an die romantische Mosel. Dort wid-mete er sich fortan seiner Begeisterung für den Weinanbau. Der junge Winzer veredelte seinen Beruf durch besondere Ausbildungen im baden-württembergischen Weinsberg und schließlich in Michigan.

Der Mann, der (Wein-)Berge versetzt
Inzwischen lebt Henri Fink in Binissalem. Hier, im Reich der großen Wein-Produzenten, hat Henri Fink einen ganz eigenen Weg gefunden, Menschen an Reben und Weine heranzufüh-ren. Sein Projekt trägt den Namen „WeinWert“. Brachliegende, private Grundstücke und Län-dereien werden, auf Wunsch der Besitzer, mit blühenden und, im besten Fall, ertragreichen Reben bepflanzt. Blieb‘ dem privaten Reb-freund bislang der Weg zum eigenen Wein ver-sperrt, versetzt Henri Fink ganze (Wein-)Berge, um das private Glück seiner Kunden vollkom-men zu machen.
Mit Wundern hat das Unternehmen „WeinWert“ nichts zu tun. Es ist vielmehr eine interessan-te Alternative bei der Nutzung brachliegender, oder bislang ungenutzter Flächen. Vorausset-zung ist die richtige Planung. Henri Fink macht sich ein genaues Bild der Situation vor Ort. Da-bei geht es um die Lage des Grundstücks und die Bodenbeschaffenheit – beides entschei-dende Details zur Feststellung des Terroirs. Der erfahrene Önologe weiß, dass nicht jede Rebe für jedes Land geeignet ist.
Gemeinsam mit dem Kunden wird dann be-sprochen, welche Rebsorte in Frage kommt. Je nach Größe des Grundstücks können auch mehrere zur Auswahl stehen. „Der Weinanbau lohnt sich ab einer Fläche von etwa 1.000 Qua-dratmetern“, nennt Henri Fink die Faustformel für angehende Hobbywinzer. Auf einer solchen Fläche können 500 Reben gepflanzt werden. Aus diesen werden zur Ernte, läuft alles rund, stattliche 600 Flaschen eigener Wein.

Neue Bodega als Weinkultur-Zentrum
Das Konzept ist auf der Insel angekommen und wird immer beliebter. Das zeigen die vielen „Neuwinzer“, welche die Dienste von Henri Fink und seiner Mannschaft immer häufiger nach-fragen und ihren eigenen Weinberg anpflanzen lassen. Im Herbst 2019 findet die erste Ernte statt. Zwischen dem Setzen der Reben und der „Jungfernlese“ – so wird die erste Lese nach dem Setzen eines neuen Rebstocks genannt – liegen drei Jahre. Gutes braucht eben Zeit.
Nun geht Henri Fink mit seinem Unternehmen „WeinWert“ ein neues Projekt an: Der Win-zer hat die bislang leerstehende Burg an der Schnellstraße von Palma nach Manacor, di-rekt an der Ausfahrt Algaida, gekauft. Fink will das Traditionsgebäude zu einem kulturellen Zentrum, einer Wein-Erlebniswelt, machen. Natürlich spielen die hochwertigen Produkte seiner Kunden dabei eine zentrale Rolle. „Das war der nächste logische Schritt, erklärt Henri Fink. „Man pflanzt Reben an, hat irgendwann Trauben, und dann braucht man ein Gebäude, in dem man schließlich aus den Trauben Wein machen kann.“ Die „WeinWert“-Kunden wer-den hier einen Treffpunkt finden, um beispiels-weise Freunden und Bekannten den eigenen Topfen vorzustellen. Damit aber nicht genug: Auch sollen Weine von möglichst vielen ande-ren mallorquinischen Bodegas verkauft wer-den.

Portfolio

• Anlegen privater Weinberge
• ganzjährige Pflege der Reben
• Lese
• Kelterung
• Flaschenabfüllung
• Verkauf der Weineüber eigenes Vertriebsnetz